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10 Tipps für den Umgang mit chronischen Schmerzen

Chronische Schmerzen stellen eine besondere Belastung für Betroffene dar. Neben einer multimodalen Therapie, die sowohl aus medikamentösen als auch nicht-medikamentösen Behandlungstherapien besteht, können Betroffene selbst aktiv werden. Nachfolgend finden Sie 10 Tipps für einen besseren Umgang mit chronischen Schmerzen: 

  1. Bewegung
    Sorgen Sie regelmäßig für körperliche Bewegung. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele. Die Psyche spielt bei chronischen Schmerzen oft eine große Rolle, weshalb ein regelmäßiges Bewegungsprogramm positiv dazu beitragen kann. Denken Sie dabei immer in kleinen Erfolgsschritten.

  2. Ziele setzen
    Schmerzen beeinflussen unseren Alltag. Doch lassen Sie Ihr Leben nicht vom Schmerz bestimmen. Setzen Sie sich Ziele trotz der Schmerzen. Treffen Sie Freunde, treiben Sie Sport und planen Sie schöne Erlebnisse wie einen Konzertbesuch. Diese Selbstbestimmung gibt Ihnen Kraft und hilft Ihnen für einen besseren Umgang mit Schmerzen.

  3. Verantwortung übernehmen
    Nehmen Sie verordnete Medikamente regelmäßig ein und besprechen Sie ganz offen Ihre Sorgen und Ängste mit Ihrem behandelnden Arzt.

  4. Ablenkung
    Lenken Sie sich ab, statt den Fokus ständig auf die Schmerzen zu richten. Wenn Sie mit anderen Dingen beschäftigt sind, nehmen Sie die Schmerzen wahrscheinlich nicht mehr so stark wahr.

  5. Bei Rückschlägen geduldig bleiben
    Die Schmerzbehandlung ist ein individueller Prozess. Es kann eine Weile dauern, bis die passende Therapie, Dosierung von Medikamenten etc. gefunden werden. Seien Sie mit sich, Ihrem Körper und Ihrem Arzt geduldig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn es zu einer Verschlechterung kommt.

  6. Innere Balance finden und stärken
    Ein inneres Gleichgewicht wirkt sich positiv auf die Psyche und den Umgang mit Schmerzen aus. Entspannungsübungen, autogenes Training, Meditationen sowie Yoga können Ihnen dabei helfen.

  7. Spaß & Belohnung
    Freude bestärkt die Psyche. Unternehmen Sie deshalb so oft als möglich Dinge, die Ihnen Spaß machen. Noch dazu sollten Sie, nachdem Sie eine schmerzintensive Phase überstanden oder eine Herausforderung gemeistert haben, nicht vergessen sich selbst zu belohnen und sich ein kleines Geschenk bzw. eine Freude zu machen.

  8. Beziehungen pflegen
    Umgeben Sie sich mit den Menschen, die Sie mögen. Gemeinsame Unternehmungen mit Familie und Freunden tun uns einfach gut. Erzählen Sie vertrauten Personen von Ihren Schmerzen und nehmen Sie Verständnis und Unterstützung an.

  9. Unterstützung suchen
    Neben der medikamentösen Therapie gibt es auch viele nicht-medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Fragen Sie hier Ihren Arzt was er/sie Ihnen zusätzlich noch empfehlen würde.

  10. Tempo selbst bestimmen
    Seien Sie geduldig, freuen Sie sich auch über kleine Fortschritte und bestimmen Sie Ihr Tempo.

     

Weitere Infos zum Thema Schmerz finden Sie zum Beispiel auf der Seite der österreichischen Schmerzgesellschaft:

https://www.oesg.at/patienteninformationen/

Einen Überblick zu Selbsthilfegruppen gibt Ihnen die Webseite Schmerz-Allianz:

https://www.schmerz-allianz.at/ueber-uns/mitglieder/

 

Quellen:
abgerufen am 20.11.2018

https://www.oesg.at/patienteninformationen/
https://www.schmerz-allianz.at/ueber-uns/mitglieder/

https://www.medmedia.at/wp-content/uploads/2018/08/Guide_Schmerz_verstehen_2018_lr_pub.pdf


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